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Sport? Unbedingt! Auch schwanger.

Schwangerschaft bedeutet nicht, auf Bewegung zu verzichten – ganz im Gegenteil. Wer gesund ist und eine unkomplizierte Schwangerschaft hat, profitiert in vielerlei Hinsicht von regelmäßiger körperlicher Aktivität. Sport stärkt den Körper, hebt die Stimmung und kann sowohl der werdenden Mutter als auch dem Baby guttun.

Warum Bewegung so wichtig ist

Regelmäßiger Sport kann:

  • Rücken- und Beckenschmerzen lindern
  • Schwangerschaftsdiabetes vorbeugen
  • die Gewichtszunahme positiv beeinflussen
  • den Kreislauf und die Durchblutung fördern
  • Stress reduzieren und den Schlaf verbessern
  • den Körper optimal auf die Geburt vorbereiten

Schon 20 bis 30 Minuten Bewegung an den meisten Tagen der Woche können einen spürbaren Unterschied machen.

Welche Sportarten eignen sich?

Besonders empfehlenswert sind Spazierengehen, Nordic Walking, Schwimmen, Schwangerschaftsyoga, Pilates sowie moderates Krafttraining. Wer bereits vor der Schwangerschaft regelmäßig gejoggt oder trainiert hat, kann viele Aktivitäten – nach Rücksprache mit der Frauenärztin – oft weiterhin ausüben. Wichtig ist, auf den eigenen Körper zu hören und Überlastung zu vermeiden.

Worauf sollte ich achten?

Nicht Höchstleistungen, sondern regelmäßige Bewegung stehen im Vordergrund. Sie sollten sich während des Trainings noch gut unterhalten können und sich jederzeit wohlfühlen. Treten Beschwerden wie Schmerzen, Blutungen, Schwindel oder Wehen auf, sollte das Training sofort beendet und ärztlicher Rat eingeholt werden.

Mein Rat:

Sport in der Schwangerschaft ist in den meisten Fällen nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich empfehlenswert. Jede Schwangerschaft ist jedoch individuell. Deshalb berate ich Sie gerne persönlich, welche Form der Bewegung am besten zu Ihnen und Ihrer Schwangerschaft passt.

Bleiben Sie aktiv – Ihr Körper und Ihr Baby werden es Ihnen danken.